CiBo- Elektronische Ticketlösung

In Sion erprobt PostAuto die elektronische Ticketlösung CiBo (Check-in, Be-out). Die Swiss smart media durfte hierfür, die für den Fahrgast nötige App realisieren. Dieses innovative Projekt verlangte komplett neue Ansätze der Benutzerführung, im Benutzer-Tracking sowie der Abrechnung.

Hier gibt es mehr Informationen zu diesem spannenden Projekt

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Mobile First und Disruption

Was hat uns und vielleicht auch Sie im 2015 bewegt? Bei uns waren es die Begriffe Disruption und Mobile First. Beginnen wir mir Mobile First.

 

Zuerst waren es grosse Firmen, welche Mobile als Chance gesehen haben. Heute können sich auch KMU dem Thema der Mobile Apps nicht mehr verschliessen, da das Internet mehr und mehr über mobile Endgeräte genutzt wird. Dabei gilt es, die beschränkten finanziellen und personellen Ressourcen zielführend einzusetzen und sich als Unternehmen eine Mobile Strategie zurecht zu legen, die kurz-, mittelfristige und langfristige Ziele beinhaltet. Mobile heisst aber auch sich zu Prozessen Gedanken zu machen. Was heute auf Papier oder stationär am PC erledigt wird, wird zukünftig über mobile Endgeräte bearbeitet.

 

Wir durften im Jahr 2015 viele spannende Projekte dazu anstossen oder begleiten, was uns forderte aber auch eine Menge Spass machte! Eine „Mobile first“ Strategie zu erarbeiten und anzugehen war also für viele im 2015 ein Thema und wird auch im nächsten Jahr ein Thema sein.

 

Wir durften im Jahr 2015 viele spannende Projekte dazu anstossen oder begleiten, was uns forderte aber auch eine Menge Spass machte! Eine „Mobile first“ Strategie zu erarbeiten und anzugehen war also für viele im 2015 ein Thema und wird auch im nächsten Jahr ein Thema sein.

Zum zweiten Punkt, welcher uns beschäftigt und auch bewegen wird. Das Thema Disruption! In Kalifornien an der Stanford Universität lernt man im ersten Semester, was der Begriff besagt. Disruption zerstört nicht nur, es ersetzt Strukturen.  Eine disruptive Technologie (engl. disrupt – unterbrechen, zerreissen) ist eine Innovation, die eine bestehende Technologie, ein bestehendes Produkt oder eine bestehende Dienstleistung möglicherweise vollständig verdrängt. Die neuen Märkte entstehen für die etablierten Anbieter in der Regel unerwartet und sind für diese, besonders auf Grund ihres zunächst kleinen Volumens oder Kundensegmentes, uninteressant. Sie können im Zeitverlauf ein starkes Wachstum aufweisen und vorhandene Märkte bzw. Produkte und Dienstleistungen komplett oder teilweise verdrängen.

 


Ein Beispiel dafür sind die Smartphones, welche innerhalb weniger Jahre klassische Mobiltelefone fast vollständig verschwinden liessen und auch Kompaktkameras fast vollständig vom Markt verdrängten. Smartphones änderten die Art, wie wir E-Mails lesen und beantworten oder wie wir durch Städte navigieren. Samsung wurde innerhalb von sechs Jahren vom Nischenplayer zum Weltmarkführer bei Mobiltelefonen. Der Wechsel von der LP zur CD war eine erhaltende Innovation. Der Wechsel von der CD zu Spotify ist eine Disruption. Der Musikmarkt geht mit diesem Wechsel dazu über, dass man Musik nicht mehr selber in Form von Tonträgern besitzt, sondern dass man sich mit einem Abo den Zugriff auf jeden gewünschten Musiktitel sichert. Man kauft sich also den Zugang zur Musik und nicht mehr die Musik selber. Diese nur einige Beispiele. Es besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass in den nächsten Jahren die Marktanteile in weitere Branchen durch Disruption neu verteilt werden.

 

Wir bei swiss smart media besitzen viel Know How und sind in vielen Bereichen ganz vorne an der Innovationsspitze mit dabei. Es dreht zwar vieles immer schneller, dies gibt aber auch einen gewissen Reiz und hält uns fit.

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Club’s App

Mit der Club’s App entwickelte swiss smart media im Jahr 2015 eine kostengünstige aber dennoch Hochwertige App-Lösung für Vereine. Die App ermöglicht es den Vereinen, Zielgruppengerecht mit ihren Vereinsmitgliedern zu kommunizieren. So können beispielsweise Teams als Benutzergruppen angelegt werden und so auf das jeweilige Team zugeschnittene Informationen und Events über die App zugänglich gemacht werden.

 

Die App bietet zahlreiche nützliche Funktionen: Neben dem klassischen Teilen von News-Beiträgen können auch Events erstellt werden, für die sich die Vereinsmitglieder direkt in der App an- und abmelden können. So können Clubs beispielsweise Trainings oder auch die Vereinsversammlung direkt in der App ankündigen und erhalten sofort einen Überblick über die Teilnehmerzahl. Die Club’s App bietet auch ein Mitgliederverzeichnis und einen Bereich für Umfragen. So können Entscheidungen auf einfachstem Weg getroffen und danach auch kommuniziert werden.

 

Die Konfiguration der App sowie der Inhalte geschieht über das intuitive Web-Backend. Dort können News und Events geplant und publiziert werden. Auch die gesamte Benutzerverwaltung wird über das Web-Backend vollzogen.

 

Mit ihrem einfachen Lizenzmodell mit überschaubaren jährlichen Lizenzkosten ist die App das ideale Kommunikationsmedium für Clubs und Vereine jeder Grösse. Bereits konnten erste Vereine für die Club’s App begeistert werden. Neben dem Club Politique de Berne wird ab dem kommenden Jahr auch der EHC Winterthur auf die Club’s App setzen.

Mehr Informationen zur Club’s App finden Sie auf der Webseite www.club-app.ch

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Neue App für Swiss Ice Hockey

Ab dieser Saison reicht ein Klick auf die neue App von Swiss Ice Hockey, um den Spielverlauf, die Resultate und die Ranglisten sämtlicher Schweizer Eishockey-Ligen abzurufen. Damit hat swiss smart media in diesem Jahr die dritte integrierte Plattform auf den Markt gebracht.

 

Bereits in der Startphase im vergangenen September wurde die App mehr als 50‘000 mal heruntergeladen. Die App umfasst Scorertabellen, Spielpläne, Aufstellungen, zahlreiche Statistiken sowie die Highlights der NL-Spiele als Video.

 

Eine der grössten Herausforderungen dieser App war die System-Architektur, welche auf die  Gegebenheiten im Schweizerischen Eishockeysport ausgelegt wurde: die Schweiz zählt über 1400 Hockey-Teams, wenn nebst den Profi-Ligen auch die Amateure und Junioren mit einberechnet werden. An Spitzentagen laufen 250 Spiele, die in kürzester Zeit verarbeitet werden müssen, zeitweise laufen über 100 Spiele gleichzeitig. In diesen Spitzenzeiten arbeitet der Server auf Hochtouren und berechnet durchschnittlich alle sieben Sekunden einen Event, also beispielsweise eine Strafe, ein Tor oder eine Veränderung der Ligatabelle.

 

Eine kurze Durchlaufzeit spielt beim Sport eine besonders wichtige Rolle;  die Fans wollen rasch oder am besten gänzlich ohne Zeitverlust über die Geschehnisse informiert sein. Mit der neuen App erhält der User lediglich drei Sekunden, nachdem ein Goal oder eine Strafe aus dem Stadion gemeldet wird, die entsprechende Nachricht als Push auf dem Handy. Spielerstatistiken für rund 18‘000 aktive Hockeyspieler werden ebenfalls innert kürzester Zeit berechnet und an die App-Nutzer ausgeliefert. Insgesamt werden jede Woche rund  eine Million Push-Notifications verschickt.

 

Die Swiss Ice Hockey App wird auch den einzelnen Hockeyclubs angeboten. Diese können die Kernapplikation in ihren eigenen Farben beziehen und die Inhalte individuell ergänzen, zum Beispiel mit einem Fan- oder Ticketshop. Neun Clubs machen bisher von diesem neuen Angebot Gebrauch: der SC Bern, EHC Biel, HC Lugano, Fribourg Gottéron, EV Zug, den Kloten Flyers sowie die NLB Clubs SC Langenthal, EHC Winterthur und Hockey Thurgau.

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iBeacon

iBeacon ist ein durch Apple im Jahre 2013 eingeführter Markenname für eine neue Navigations Technologie. Die Technologie basiert auf Bluetooth Low Energy (BLE), welche Nokia bereits im Jahre 2006 eingeführt hat. Obwohl das Verfahren an sich bereits seit iOS 7 und Android 4.3 unterstützt wird, können noch lange nicht alle Devices diese Technik einsetzen, dies bedingt durch die zum Teil fehlende Hardware Unterstützung für BLE bei älteren Geräten.

 

Der Name Beacon wurde vom englischen Begriff „Leuchtfeuer“ abgeleitet. Dieser Begriff beschreibt sehr präzise worum es hier geht. Beim Beacon handelt sich hiermit um ein kleines Gerät, das ein gerätespezifisches und eindeutiges ID per BLE, in fest definierten Zeitabständen schickt. Da es sich hier um BLE handelt, nimmt die Signalstärke mit zunehmender Entfernung zwischen Beacon und Smartphone ab. Genau diese Eigenschaft der Signalstärke und eindeutige ID macht sich ein Mobile Device zur Nutze um die Präsenz eines Beacons in unmittelbarer Nähe zu eruieren und darauf zu reagieren. Befinden sich mindestens drei Beacons in unmittelbarer Nähe eines Mobile Devices, dann kann mittels Triangulation die Position des Mobile Devices bestimmt werden.

 

Die Beacon-Technologie findet mit zunehmender Unterstützung der Mobile Devices immer mehr Anklang. Neben der Indoor Navigation (Führung, Audioguides…), Bildung (expliziter Download von Unterlagen in unmittelbarer Nähe zu einem Raum oder Objekt) und Sport (Checkin) lässt sich z.B. eine Shopping Tour anders erleben. Nutzer können aufgrund ihrer Einkaufsliste gezielt durch einen Laden geführt werden. Gleichzeitig kann man dem Kunden gezielt Angebote auf dem Smartphone zugänglich machen, wenn er sich vor einem bestimmten Regal befindet.

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Die Beacon-Technologie befindet sich momentan noch in den Kinderschuhen. Zwar bestehen grosse Potenziale, bei der Entwicklung von entsprechenden Applikationen muss jedoch momentan noch mit Kinderkrankheiten gerechnet werden. In einem Projekt, das swiss smart media in den vergangenen Monaten begleiten durfte, konnten wir erste Erfahrungen mit Beacons sammeln. Dabei mussten wir verschiedentlich feststellen, dass die Fehleranfälligkeit bei der Erkennung der Beacons nach wie vor relativ hoch ist. Es wird also noch einige Entwicklungsschritte benötigen, bis sich die Beacons als wirklich Marktreifes Produkt etablieren können. Hierbei gilt es auch zu beachten, dass Agenturen die Technologie mit Bedacht einsetzen sollten, um die Verbreitung nicht im Keim zu ersticken. Dieses Thema haben wir bereits vor einem Jahr in unserem Artikel Töten die Agenturen den Beacon im Detail erläutert.

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